Überblick Verfahren - Was ist eigentlich...?

Systemische Therapie/Beratung

Die Systemische Therapie hat sich ursprünglich aus der Arbeit mit Familien entwickelt, wird aber heute auch bei Einzelpersonen, Paaren und in Organisationen eingesetzt. Sie betrachtet den Einzelnen als Teil eines komplexen Systems von Beziehungen und Rahmenbedingen und richtet bei der Suche nach Problemlösungen den Fokus deshalb sowohl auf den Betroffenen, als auch auf das gesamtes Lebensumfeld.  Ziel ist es, die Ressourcen des Einzelnen zu erkennen und zu nutzen, um neue Sichtweisen, Möglichkeiten und Handlungsoptionen zu entwickeln.

 

Innerhalb der Systemischen Therapie gibt es eine ganze Reihe verschiedenen Richtungen und Denkschulen, die entweder direktiv oder eher partnerschaftlich ausgerichtet sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmässigen und oft grösseren Abständen stattfinden. Der Bedarf des Klienten steht hier im Vordergrund.


Gesprächstherapie

Die Gesprächspsychotherapie oder auch "Klientenzentrierte Psychotherapie" nach Carl R. Rogers gehört zu den humanistischen Therapieverfahren. Im Zentrum der Betrachtung steht der Mensch mit seinem Wunsch nach Selbstverwirklichung, Wachstum und Autonomie. Basierend auf der Grundannahme, dass (psychische) Probleme dann entstehen, wenn dieses Wachstumsbedürfniss behindert oder unterdrückt wird, unterstützt man den Klienten darin, sich selbst zu erforschen, verborgene Fähigkeit zu entdecken und eigenständig Lösungen für das jeweilige Probleme zu finden.

 

Mittelpunkt des Prozesses ist die Klient-Therapeut-Beziehung. Die Grundhaltung ist geprägt von Wertschätzung, Empathie und Echtheit.


Mediation

Unter Mediation versteht man ein strukturiertes und freiwilliges Verfahren, das dazu dient, Konflikte konstruktiv und nachhaltig zu lösen. Ziel einer Mediation ist es, im eine  maßgeschneiderte Lösung zu erarbeiten, die von den beteiligten Parteien gemeinsam und selbstverantwortlich entwickelt wird.  Auf diesem Weg begleitet sie ein neutraler Dritter (Mediator/Mediatorin), der für den Lösungsprozess verantwortlich ist, aber keine eigenen Entscheidungen trifft. Am Ende einer erfolgreichen Mediation steht eine Einigung, die die Interessen aller Konfliktparteien berücksichtigt und die Auseinandersetzung dauerhaft beendet. 

 

Vorteile einer Mediation sind, neben Kosten- und Zeitersparniss, die nahezu uneingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten, sowie die Vermeidung langwieriger (gerichtlicher) Auseinandersetzungen und der daraus entstehende Schaden im Hinblick auf private und geschäftliche Beziehungen.


Coaching

Coaching ist keine Therapie, sondern ein ergebnis- und lösungsorientierter Prozess, der darauf abzielt, bei der Lösung konkreter, meist berufsbezogener Probleme und Konflikte zu unterstützen.

 

Der Coach begleitet seinen Klienten über einen bestimmten (meist kurzen) Zeitraum und unterstützt ihn darin, die vorher klar definierte Anliegen zu bearbeiten. So können die Ursachen und Zusammenhänge von wiederkehrenden Problemen beleuchtet und  eigene Ressourcen und Talente bewusst gemacht werden. Die Selbstreflexion und -wahrnehmung wird unterstützt und die Selbststeuerungsmöglichkeiten des Einzelnen gefördert.

 

Am Ende eines gelungenen Coaching-Prozesses stehen eigenständig entwickelte Lösungen sowie der Ausbau beruflicher und/oder persönlicher Kompetenzen.


Entspannungsverfahren

In meine Arbeit integriere ich bei Bedarf folgende Entspannungsverfahren:

  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen
  • Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR)
  • Kraft der inneren Bilder