Was ist eigentlich . . . Systemische Therapie?

 

Die Systemische Therapie hat sich ursprünglich aus der Arbeit mit Familien entwickelt, wird aber heute auch bei Einzelpersonen, Paaren und in Organisationen eingesetzt. Sie betrachtet den Einzelnen als Teil eines komplexen Systems von Beziehungen und Rahmenbedingen und richtet bei der Suche nach Problemlösungen den Fokus deshalb sowohl auf den Betroffenen, als auch auf das gesamtes Lebensumfeld.  Ziel ist es, die Ressourcen des Einzelnen zu erkennen und zu nutzen, um neue Sichtweisen, Möglichkeiten und Handlungsoptionen zu entwickeln.

 

Innerhalb der Systemischen Therapie gibt es eine ganze Reihe verschiedenen Richtungen und Denkschulen, die entweder direktiv oder eher partnerschaftlich ausgerichtet sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmässigen und oft grösseren Abständen stattfinden. Der Bedarf des Klienten steht hier im Vordergrund.